20.02.2026

Steildach reparieren Guide: Schritt für Schritt zur sicheren Sanierung

Steildach reparieren Guide: Schritt für Schritt zur sicheren Sanierung

Ein beschädigtes Steildach kann in Bornheim und Umgebung schnell zu einem echten Ärgernis für Eigenheimbesitzer werden. Kleine Risse oder lockere Ziegel reichen oft, damit Feuchtigkeit eindringen und größere Folgeschäden verursachen kann. Wer rechtzeitig auf die richtige Vorbereitung und gründliche Prüfung kritischer Anschlussbereiche achtet, legt den Grundstein für eine dichte, langlebige Lösung. Hier erfahren Sie, wie Sie typische Schwachstellen erkennen und fachgerechte, nachhaltige Sanierungsmöglichkeiten nutzen können.

Inhaltsverzeichnis

Schnellübersicht

Wichtiger Punkt Erklärung
1. Regelmäßige Dachinspektionen durchführen Mindestens zweimal jährlich prüfen, um Schäden frühzeitig zu erkennen und größere Reparaturen zu vermeiden.
2. Gründliche Vorbereitung der Reparaturfläche Eine saubere, trockene und tragfähige Fläche ist entscheidend für den Erfolg der Reparatur und die Lebensdauer des Daches.
3. Fachgerechte Montage neuer Ziegel Neue Ziegel müssen sorgfältig eingebaut werden, um eine optimale Dichtheit und Stabilität sicherzustellen.
4. Effektive Abdichtung kritischer Anschlüsse Besondere Aufmerksamkeit auf Silikon und Dichtmaterialien legen, um Undichtigkeiten an Schwachstellen zu verhindern.
5. Abschlusskontrolle der Reparatur Nach Fertigstellung der Arbeiten eine umfassende Kontrolle durchführen, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß umgesetzt wurde.

Schritt 1: Prüfen Sie das Steildach auf Schäden

Bevor Sie eine Steildachreparatur planen, müssen Sie den aktuellen Zustand Ihres Daches genau kennen. Eine gründliche Schadensprüfung zeigt Ihnen, ob kleine Reparaturen ausreichen oder ob Sie eine umfassendere Sanierung in Betracht ziehen sollten. Diese erste Bestandsaufnahme spart Ihnen Zeit und Kosten bei der späteren Planung.

Beginnen Sie die Inspektion von außen an einem trockenen, sonnigen Tag. Nehmen Sie sich Zeit, um das Dach von verschiedenen Positionen aus zu beobachten. Achten Sie dabei auf diese Warnsignale:

  • Fehlende oder verschobene Ziegel: Diese sind schnell sichtbar und ermöglichen Wasser, eindringen zu können
  • Moos- oder Flechtenbelag: Ein Zeichen für Feuchtigkeitsprobleme und mangelnde Drainage
  • Risse oder Brüche in einzelnen Ziegeln: Besonders nach Stürmen oder extremem Wetter üblich
  • Verformte oder durchhängende Bereiche: Deutet auf strukturelle Probleme hin
  • Verfärbungen oder dunkle Flecken: Können auf Schimmel, Algen oder Wasserflecken hindeuten
  • Beschädigte oder lockere Dachrinnen: Beeinflussen die Wasserbewirtschaftung massiv
  • Abgelöste oder beschädigte Firstziegel: Die höchsten und exponiersten Punkte zeigen oft erste Verschleißerscheinungen

Schauen Sie auch unter die Dachtraufe und prüfen Sie von innen auf Wasserspuren, feuchte Stellen oder Verfärbungen an der Decke. Viele Schäden entstehen zuerst innen, bevor sie außen sichtbar werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Bereiche um Dachfenster, Schornsteine und Anschlüsse, wo Undichtigkeiten häufig auftreten. Diese kritischen Stellen sind anfällig für Wassereintritt, da hier unterschiedliche Materialien zusammentreffen.

Eine regelmäßige Kontrolle zweimal pro Jahr, idealerweise im Herbst und Frühjahr, verhindert größere Schäden und verlängert die Lebensdauer Ihres Steildaches erheblich.

Wenn Sie unsicher sind oder das Dach steil ist, lassen Sie die Inspektion von einem Fachmann durchführen. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch präziser. Professionelle Dachdecker können auch versteckte Schwachstellen erkennen, die beim Blick mit bloßem Auge leicht übersehen werden. Bei der Planung einer umfassenden Dachsanierung sollten Sie alle Schritte verstehen, um die beste Entscheidung für Ihre Situation zu treffen.

Notieren Sie sich alle Schäden, die Sie finden. Fotos sind wertvoll, um später den Umfang der notwendigen Arbeiten zu dokumentieren. Mit dieser Dokumentation können Sie dann entscheiden, ob Sie eine Reparatur oder eine vollständige Sanierung durchführen möchten.

Pro-Tipp: Fotografieren Sie Schäden bei gutem Tageslicht und aus mehreren Winkeln. Diese Bilder sind später essentiell für Kostenvoranschläge von Fachbetrieben und können auch für Ihre Versicherung wichtig sein.

Schritt 2: Bereiten Sie die Reparaturfläche sorgfältig vor

Nachdem Sie die Schäden identifiziert haben, folgt die entscheidende Vorbereitung der Reparaturfläche. Diese Phase bestimmt maßgeblich über den Erfolg und die Langlebigkeit Ihrer Reparatur. Eine schlecht vorbereitete Fläche führt zu mangelhaften Ergebnissen und vorzeitigen Folgeschäden. Deshalb investieren Profis hier besonders viel Zeit und Sorgfalt.

Beginnen Sie damit, lose oder beschädigte Dachteile zu entfernen. Das klingt einfach, erfordert aber Vorsicht und Geduld. Beschädigte Ziegel müssen vollständig herausgenommen werden, damit Sie die darunter liegende Struktur prüfen können. Lockere Dachziegel sollten Sie festigen oder austauschen. Arbeiten Sie systematisch von oben nach unten, um zu verhindern, dass Wasser zwischen noch intakte Bereiche eindringt.

Die Reinigung der Reparaturfläche ist mindestens genauso wichtig wie das Entfernen beschädigter Teile. Ihre Fläche muss völlig frei von Verschmutzungen, Moos und Algen sein. Verwenden Sie eine steife Bürste oder einen Hochdruckreiniger, um alle Verschmutzungen zu entfernen. Achten Sie besonders auf Moosbeläge und Algenablagerungen, die sich in den Fugen und Rissen festsetzen. Diese Beläge halten Feuchtigkeit zurück und verhindern, dass der Untergrund vollständig trocknet. Wenn Sie diese nicht entfernen, haften spätere Reparaturmaterialien nicht richtig.

Eine Frau säubert die Dachziegel, bevor sie mit den Reparaturarbeiten beginnt.

Nach der groben Reinigung sollte die Fläche mindestens 24 bis 48 Stunden komplett trocken und tragfähig sein. Das bedeutet, dass keine Feuchtigkeitsspuren mehr sichtbar sind und der Untergrund stabil ist. Prüfen Sie die Tragfähigkeit, indem Sie sanft auf die Fläche drücken. Wenn die Struktur nachgibt oder weich ist, müssen Sie weitere Teile austauschen. Nur auf einem tragfähigen Untergrund können Sie eine dauerhafte Abdichtung erreichen.

Bei fachgerechten Reparaturmethoden werden spröde oder undichte Stellen an der Abdichtung bewertet und bei Bedarf saniert. Falls Sie alte Dachpappe, Bleieinläufe oder andere undichte Anschlüsse finden, müssen diese vor der eigentlichen Reparatur fachgerecht behandelt werden. Sichtbare Risse oder Unebenheiten in der Oberfläche sollten Sie ebenfalls dokumentieren. Diese Informationen helfen Ihnen später, die richtige Reparaturmethode zu wählen.

Bereiten Sie auch den Arbeitsbereich rund um die Reparaturfläche vor. Entfernen Sie Gegenstände, die im Weg sind. Prüfen Sie, ob Ihre Arbeitsgeräte und Materialien bereit sind. Eine gut vorbereitete Baustelle bedeutet weniger Fehler während der Reparatur und schnellere Arbeitsabläufe.

Eine saubere, trockene und tragfähige Reparaturfläche ist die Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Steildachsanierung und sollte niemals überhastet werden.

Pro-Tipp: Nutzen Sie einen Feuchtemessgerät, um sicherzustellen, dass die Fläche vollständig trocken ist. Viele Reparaturmaterialien haben spezifische Anforderungen an die Holzfeuchte, und eine zu feuchte Oberfläche führt zu Haftungsproblemen oder Verformungen.

Schritt 3: Ersetzen Sie beschädigte Dachziegel fachgerecht

Nun beginnt die eigentliche Reparaturarbeit. Das Austauschen beschädigter Dachziegel erfordert Geschick und Aufmerksamkeit für Details. Wenn Sie diesen Schritt korrekt durchführen, stellen Sie sicher, dass Ihr Dach wieder vollständig dicht ist und langfristig hält.

Infografik: So läuft eine Steildach-Reparatur Schritt für Schritt ab

Beginnen Sie mit dem Entfernen der beschädigten Ziegel. Arbeiten Sie vorsichtig, um die umgebenden Ziegel nicht zu beschädigen. Bei Biberschwanz- oder Flachziegeln heben Sie zuerst die oberen Reihen leicht an. Dabei werden die Dachziegel in der Regel mit Holzlatten oder Dachklammern befestigt. Entfernen Sie diese Befestigungen sorgfältig. Dann können Sie den beschädigten Ziegel herausschieben. Bei Dachsteinen oder Wellplatten kann ein flaches Werkzeug hilfreich sein, um unter den Stein zu gehen und ihn herauszuheben.

Vor dem Einbau der neuen Ziegel prüfen Sie die Unterlagefläche noch einmal auf Beschädigungen oder lose Holzteile. Wenn Sie beschädigte Lattung finden, müssen diese Teile ausgetauscht werden. Eine stabile Unterkonstruktion ist unverzichtbar. Neuer Ziegel auf maroder Unterlage führt zu schnellen Wiederholungsreparaturen.

Wählen Sie den richtigen Ersatzziegel. Dieser sollte möglichst dem Original entsprechen, um optisch zu passen und die gleichen technischen Eigenschaften zu haben. Material, Form, Farbe und Größe sind entscheidend. Ein falscher Ziegel kann nicht nur unansehnlich wirken, sondern auch andere Probleme verursachen, etwa wenn die Dachneigung nicht stimmt oder die Montage schwieriger wird. Wenn Sie alte Ziegel haben, die noch brauchbar sind, können Sie diese verwenden. Ansonsten besorgen Sie sich neue Ziegel, die dem Original entsprechen.

Jetzt schieben Sie den neuen Ziegel ein. Das ist der kritischste Moment. Der Ziegel muss gerade eingeschoben werden, ohne zu drehen oder zu verkanten. Drücken Sie ihn fest, bis er bündig sitzt und durch die Dachklammern oder Nägel in der nächsten Reihe gesichert wird. Achten Sie darauf, dass alle Ziegel gleichmäßig sitzen und keine Spalten entstehen. Lücken zwischen Ziegeln führen zu Wassereintritt.

Bei der fachgerechten Dachreparartur ist es wichtig, dass Sie die Fugen ordnungsgemäß verschließen. Nach dem Einbau des neuen Ziegels können Sie eine spezielle Dachpappe, Bitumendicht- oder Silikonmasse in die Fugen auftragen. Dies erhöht die Dichtheit zusätzlich. Achten Sie darauf, dass Sie nur zugelassene und witterungsbeständige Materialien verwenden.

Wenn Sie mehrere Ziegel austauschen müssen, arbeiten Sie von oben nach unten. So vermeiden Sie, dass Wasser zwischen die bereits fertig gestellten Bereiche eindringt. Kontrollieren Sie nach jedem neuen Ziegel, dass die Reihe gerade bleibt und nichts verrutscht.

Jeder neu eingebaute Ziegel muss stabil sitzen und darf keine Bewegung erlauben, wenn Sie darauf drücken. Eine lockere Montage führt zu Ratteln bei Wind und schnellerem Verschleiß.

Nachdem alle Ziegel ersetzt sind, lassen Sie die Reparaturstelle einige Tage trocknen, bevor Sie sie unter Belastung prüfen. An Regentagen können Sie überprüfen, ob noch Wasser eindringt.

Pro-Tipp: Kaufen Sie einige zusätzliche Ersatzziegel und lagern Sie diese sicher ein. Falls später noch ein Ziegel beschädigt wird, haben Sie sofort Ersatz zur Hand und müssen nicht lange nach dem richtigen Material suchen.

Schritt 4: Dichten Sie Anschlüsse und Übergänge effektiv ab

Die Abdichtung von Anschlüssen und Übergängen ist eine der kritischsten Phasen Ihrer Steildachreparatur. Diese Bereiche sind Schwachstellen, wo Wasser am leichtesten eindringt. Eine sorgfältige Abdichtung verhindert Folgeschäden und verlängert die Lebensdauer Ihres Daches erheblich.

Identifizieren Sie zunächst alle kritischen Anschlussbereiche auf Ihrem Dach. Diese sind besonders anfällig:

  • Schornsteinfugen und Kaminübergänge
  • Dachfenster und Gauben
  • Lüftungsrohre und technische Durchbrüche
  • Übergänge zu Wänden und Giebeln
  • Dachrinnenanbindungen
  • Firstziegel und Grat

Bevor Sie abdichten, müssen die Flächen gründlich gereinigt und getrocknet sein. Entfernen Sie alte Dichtmassen, Moos oder Verschmutzungen vollständig. Eine Bürste oder ein Hochdruckreiniger helfen dabei. Die Trocknungszeit beträgt mindestens 24 Stunden. Nasse Oberflächen führen dazu, dass neue Abdichtungsmaterialien nicht haften.

Für die effektive Abdichtung von Anschlüssen werden hochwertige, wetterbeständige Materialien verwendet. Wählen Sie das richtige Material für Ihre Situation:

Vergleich ausgewählter Abdichtungsmaterialien für Anschlüsse:

Materialtyp Hauptvorteil Geeignete Einsatzbereiche
Dichtband Schnelle, flexible Anwendung Gerade Fugen und Übergänge
Flüssigabdichtung Fugenlos, auch für Ecken Komplexe Geometrien und Details
Silikon/PU-Dichtstoff Dauerhaft und dehnfähig Bewegliche Übergänge
Anschlussblech/Formteil Langlebig, mechanischer Schutz Dachfenster, Schornsteine
  • Dichtbänder: Selbstklebend, flexibel und einfach anzubringen. Ideal für gerade Fugen und Übergänge. Sie passen sich leicht an Unebenheiten an.
  • Flüssigabdichtungen: Bieten eine durchgehende, fugenlose Abdichtung. Besonders geeignet für komplexe Formen und Ecken.
  • Silikon und Polyurethan-Dichtstoffe: Flexibel, dauerhaft und wetterbeständig. Eignen sich hervorragend für bewegliche Übergänge.

Tragen Sie das Dichtmaterial großzügig auf. Eine zu dünne Schicht bietet keinen ausreichenden Schutz. Das Material muss in alle Risse und Fugen eindringen. Arbeiten Sie systematisch und achten Sie darauf, dass Sie keine Stellen auslassen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Ecken und Kanten, wo Wasser bevorzugt eindringt.

Bei Anschlüssen an Schornsteine, Fenster und Gauben ist eine penible Verarbeitung essentiell. Diese Bereiche müssen mit Flexklebern oder Dichtstoffen abgedichtet werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit wirksam zu verhindern. Oft reicht eine einfache Abdichtung nicht aus. Überlegen Sie, ob Sie zusätzliche Anschlussbleche oder Formstücke benötigen, die unter die bestehenden Materialien geschoben werden können.

Wenn das Dichtungsmaterial aushärtet, glätten Sie es mit einem feuchten Finger oder Spachtel. Dies verbessert die Oberflächenqualität und fördert die Haftung. Lassen Sie alles vollständig trocknen, bevor Sie die Stelle Belastung aussetzen. Die Trocknungszeit variiert je nach Material zwischen 24 und 72 Stunden.

Nach der Trocknung prüfen Sie die Abdichtung visuell. Sie sollte gleichmäßig, glatt und ohne Risse sein. Bei der ersten Regengelegenheit beobachten Sie die Bereiche von innen auf Feuchtigkeitsspuren. So sehen Sie schnell, ob die Abdichtung funktioniert.

Hier ein Überblick über typische Fehlerquellen und ihre Folgen bei Steildachreparaturen:

Fehlerquelle Mögliche Folge Empfohlene Gegenmaßnahme
Unzureichende Reinigung Schlechte Haftung der Materialien Fläche intensiv säubern
Nichttragfähiger Untergrund Schneller erneuter Schaden Unterbau auf Stabilität prüfen
Falsches Abdichtungsmaterial Kurzzeitiger Schutz Nur zugelassene Mittel nutzen
Ungenauer Zuschnitt Undichte Fugen Exakt Maß nehmen und schneiden
Zu frühe Belastung Verformungen und Undichtigkeiten Ausreichend Trocknungszeit abwarten

Eine hochwertige Abdichtung von Anschlüssen ist Ihre beste Versicherung gegen Wasserschäden. Sie kostet wenig, spart aber später erhebliche Reparaturkosten.

Pro-Tipp: Verwenden Sie Dichtbänder und Materialien, die speziell für Steildächer entwickelt wurden. Diese halten extremeren Temperaturschwankungen und UV-Belastung stand als universelle Produkte und bieten eine längere Lebensdauer.

Schritt 5: Kontrollieren Sie die ausgeführte Reparatur abschließend

Nachdem alle Arbeiten abgeschlossen sind, folgt die entscheidende Abschlusskontrolle. Diese Phase stellt sicher, dass Ihre Reparatur den höchsten Standards entspricht und langfristig hält. Eine gründliche Kontrolle jetzt spart Ihnen später erhebliche Kosten und Ärger.

Beginnen Sie mit einer visuellen Gesamtbetrachtung von außen. Betrachten Sie die reparierte Fläche aus verschiedenen Winkeln und Entfernungen. Achten Sie auf diese Punkte:

  • Sitzen alle neuen Ziegel gerade und gleichmäßig?
  • Sind die Fugen und Abdichtungen glatt und ohne sichtbare Risse?
  • Gibt es Unebenheiten oder Verformungen?
  • Sind alle Dichtmassen vollständig ausgehärtet und verfärbt?
  • Liegen lose Materialreste oder Verschmutzungen vor?
  • Sind die Anschlüsse sauber und professionell abgedichtet?

Kontrollieren Sie dann die kritischen Übergangsbereiche besonders sorgfältig. Diese sind anfällig für Fehler und später schwer zu reparieren. Prüfen Sie Schornsteinfugen, Dachfensteranschlüsse, Gratziegel und alle Stellen, wo unterschiedliche Materialien aufeinandertreffen. Nutzen Sie eine Lupe oder ein Inspektionsvideo, um auch schwer zugängliche Bereiche zu prüfen.

Von innen sollten Sie die Dachunterkonstruktion und Deckenoberfläche kontrollieren. Schauen Sie nach Feuchtigkeitsspuren, Verfärbungen oder Schimmelflecken. Diese würden auf unvollständige Abdichtung hinweisen. Achten Sie auf dunkle Flecken, die sich von der restlichen Oberfläche unterscheiden. Öffnen Sie auch Fenster oder Lüftungsöffnungen, um die Bereiche hinter den Dachteilen einzusehen.

Warten Sie auf die erste Regengelegenheit nach der Reparatur, um die Trockenheit zu testen. Bei leichtem Regen beobachten Sie die reparierte Stelle von innen. Halten Sie Papierhandtücher bereit, um sofort Feuchtigkeitsspuren zu erkennen. Wenn alles trocken bleibt, haben Sie eine erfolgreiche Reparatur durchgeführt. Kleine Wassertropfen sind normal, aber ein kontinuierlicher Wasserfluss bedeutet, dass etwas nicht stimmt.

Falls Sie Mängel entdecken, dokumentieren Sie diese fotografisch. Eine schlechte Abdichtung oder ein lockerer Ziegel müssen sofort nachgebessert werden. Je früher Sie Probleme beheben, desto einfacher ist die Reparatur. Verzögerungen führen dazu, dass Wasser weiter eindringt und zusätzliche Schäden entstehen.

Fertigen Sie ein Inspektionsprotokoll an. Notieren Sie das Reparaturdatum, die ausgetauschten Materialien, die durchgeführten Arbeiten und die Kontrollerergebnisse. Dieses Dokument ist wertvoll für zukünftige Wartung und für Ihre Versicherung. Falls Sie später Garantieansprüche geltend machen möchten, benötigen Sie Nachweise Ihrer Arbeiten.

Bei professioneller Dachkontrolle können Fachleute mit speziellen Techniken auch verborgene Mängel aufdecken. Wenn Sie unsicher sind oder die Reparatur umfangreich war, lohnt sich ein professioneller Inspektionstermin. Ein Dachdecker mit Erfahrung erkennt schnell, ob alle Standards erfüllt sind.

Reinigen Sie den Arbeitsbereich nach der Kontrolle gründlich. Entfernen Sie Abfallmaterialien, Verschmutzungen und alles, was während der Reparatur auf das Dach oder zur Seite gefallen ist. Überprüfen Sie auch Dachrinnen und Fallrohre auf Verstopfungen durch Bauschutt.

Eine sorgfältige Abschlusskontrolle ist nicht optional, sondern essentiell. Sie trennt professionelle Arbeit von hastiger Reparatur.

Pro-Tipp: Führen Sie die Abschlusskontrolle mindestens zwei bis drei Wochen nach der Reparatur durch. So hat alles Zeit zu setzen und auszuhärten, und Sie sehen auch mögliche Probleme, die erst bei Witterungswechsel entstehen.

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Eine Steildachreparatur erfordert genaue Prüfung und fachgerechte Umsetzung damit Ihr Zuhause langfristig geschützt bleibt. Genau wie in unserem Artikel „Steildach reparieren Guide“ beschrieben spielen gründliche Schadensanalyse und sorgfältige Abdichtung eine entscheidende Rolle. Haben Sie beschädigte Dachziegel oder undichte Anschlüsse entdeckt zögern Sie nicht mit der richtigen Unterstützung.

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Häufig gestellte Fragen

Wie prüfe ich den Zustand meines Steildachs vor der Reparatur?

Um den Zustand Ihres Steildachs zu prüfen, sollten Sie eine gründliche Inspektion durchführen. Achten Sie auf fehlende oder beschädigte Ziegel, Moosbefall oder Risse. Notieren Sie alle gefundenen Schäden und machen Sie Fotos, um diese später für Kostenvoranschläge zu verwenden.

Welche Materialien benötige ich für die Reparatur eines Steildachs?

Für die Reparatur eines Steildachs benötigen Sie zunächst Ersatzziegel, Dichtmaterialien sowie Werkzeuge wie Schaufel, Hammer und Hochdruckreiniger. Stellen Sie sicher, dass Sie auch Reinigungsmittel zum Entfernen von Moos und Schmutz haben. Überlegen Sie vor Beginn der Arbeiten, alle benötigten Materialien zusammenzustellen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Wie dichtet man Anschlüsse und Übergänge auf einem Steildach ab?

Die Abdichtung von Anschlüssen und Übergängen erfolgt mit speziellen Dichtmaterialien, die sorgfältig aufgetragen werden müssen. Reinigen Sie zuerst die Flächen gründlich und tragen Sie das Dichtmaterial großzügig auf, um sicherzustellen, dass es in alle Risse eindringt. Überprüfen Sie die Abdichtung nach dem Trocknen auf Risse oder Unebenheiten, um eine optimale Funktion zu gewährleisten.

Wie oft sollte ich mein Steildach überprüfen lassen?

Es wird empfohlen, Ihr Steildach mindestens zweimal jährlich zu überprüfen, idealerweise im Frühjahr und Herbst. So erkennen Sie frühzeitig Schäden und verhindern größere Probleme. Führen Sie diese Inspektionen regelmäßig durch, um die Lebensdauer Ihres Daches zu verlängern.

Was sollte ich tun, wenn ich bei der Inspektion Wasserschäden entdecke?

Wenn Sie Wasserschäden bei der Inspektion entdecken, sollten Sie umgehend eine detaillierte Begutachtung durchführen und die beschädigten Bereiche dokumentieren. Es ist ratsam, in solchen Fällen einen Fachmann hinzuzuziehen, um versteckte Schäden zu identifizieren und rechtzeitig eine umfassende Reparatur einzuplanen.

Welche Tipps gibt es für die Nachkontrolle nach der Dachreparatur?

Führen Sie die Nachkontrolle nach etwa zwei bis drei Wochen durch, um sicherzustellen, dass die Reparatur ordnungsgemäß ausgeführt wurde. Überprüfen Sie sowohl die Sichtbereiche als auch die kritischen Anschlüsse auf Anzeichen von Feuchtigkeit oder Rissen. Dies hilft, eventuell nötige Nachbesserungen sofort zu erkennen und Folgeschäden zu vermeiden.

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Marc Engels